Der Seelen-Mann: Wie Volker dank ALS seine Seele entdeckt.

der-seelen-mann-ein-kopfmensch-entdeckt-seine-seele
Ein Kopfmensch lernt fühlen

Der Seelen-Mann: Wie Volker Lindenzweig dank ALS seine Seele entdeckt.

Hello World!

Braucht es diesen Blog? Worum geht es? Eine Krankheit namens ALS? Die Lebensgeschichte eines Menschen den wir nicht mal kennen? Ein Wegweiser wie vieles besser werden kann? Dieser Blog kann eine gute und bereichernde Mischung aus alle dem sein. Wohin es geht, hängt von Euren Inputs ab. Auf jeden Fall geht es um einen Menschen, der einen weiten Weg gegangen ist, und dabei eine andere, neue Welt entdeckt. Sozusagen ein Seelen-Columbus. Es geht um Volkers Welt, der an Leib & Seele erfahren hat, dass wir nur neue Wege entdecken, wenn wir durch neue Türen gehen. Neue Türen sind ungewiss – niemand weiss, was sich hinter Ihnen verbirgt. Volker hat vor einigen Jahre eine ganz besondere Tür geöffnet, die für ihn und seine Mitmenschen ganz neue Perspektiven und einige grössere Herausforderungen eröffnet hat. Zudem hat er entdeckt, dass diese Tür nicht die Einzige im Raum war. Und genau da wird es spannend. Was ist passiert? Welche Türen hat Volker geöffnet und welche Wege ist er gegangen? Welche Menschen und Lebensinhalte hat Volker neu entdeckt? Wie hat er sein Puzzle nach und nach zusammengesetzt? Trotz oder gerade wegen der schweren Krankheit. Volker, der für diesen Blog die Initialzündung ist, hat durch seine schwere ALS-Krankheit (Schulmediziner würden sie als unheilbar bezeichnen) neue, verborgene Türen geöffnet und dabei neue Wege entdeckt.

Neue Wege gehen

Neue Wege gehen bedeutet in unserem Blog vor allem, wie wir unsere Welt bewegen können, wenn wir offen dafür sind. Wie wir unseren brachliegenden Potentialen, die in uns schlummern, Raum geben können. Wie wir in vermeintlich grosser Not stark werden wie ein Lindenbaum. Ja, es geht auch um Gefühle und um die Seele. Für viele thematisch noch tabu, weil zu weich und wenig greifbar. Seelenpflege, beispielsweise im Sinne von Meditation, hält mehr und mehr Einzug in unsere Gesellschaft. Selbst die Wissenschaft erkennt mittlerweile an, dass in uns weitaus mehr steckt als vermutet, sofern wir offen dafür sind:

Der SZ-Artikel Tief im Ich hat sich bereits 2010 mit dem Thema beschäftigt. Kürzlich wurde das Thema im Schweizer Tagesanzeiger wieder aufgegriffen. Grund genug um dies mit Volkers Geschichte zu verknüpfen und diesen Blog jetzt mit Euch zu starten. Ziel ist es unsere kopflastige Kultur mit etwas mehr Gefühl und Seele zu bereichern. Da haben wir noch blinde Flecken.

Wer ist Volker Lindenzweig?

Volker ist mein Freund. Wir haben uns mit 10 Jahren beim Eishockey kennen gelernt. Volker war und ist ein Kopfmensch. Klar, strukturiert und sehr analytisch. Geht nicht gibt es nicht – er hat alles mitgenommen – kein Fest ausgelassen und vieles erreicht. Volker war in seinem früheren Leben ein äusserst beliebter „Lebemensch“, der für Unterhaltung sorgt, für jeden da ist und gerne hilft. Ein Musterleben: Erst Eishockeyprofi, dann Hochzeit mit einer wundervollen Frau. Ihre beiden Kinder sind super drauf – gehen ihren Weg . Alles läuft! Alles?

Das Schicksal ist ein mieser Verräter

Es kam der Tag, der nie kommen sollte. Volker erhält die Hiobsbotschaft bei einem Arztbesuch. Schon länger hat er gespürt, dass etwas „unrund“ in seinem sonst so zuverlässigem Getriebe läuft. Als gelernter KFZ-Mechaniker und Berufsoptimist war Volker überzeugt, dass der Schulmediziner mit einer Lösung parat stehen wird. Doch die Diagnose lautete ALS. ALS?! Die Krankheit an der gerade seine Mutter vor einem Jahr im Alter von 73 gestorben war. Schock – alles steht still und Volker verliert den Boden unter den Füssen. Doch er steht bzw. liegt heute viel stärker im Leben als je zu vor. Auch deshalb, weil er gerade jetzt wieder vor einer Tür steht, hinter der eine neue grosse Herausforderung auf ihn wartet.

Wie weiter?

Was seit Volkers Diagnose 2012 passiert ist und welche Erlebnisse/Themen aufgekommen sind, lest ihr in diesem Blog. Dabei folge ich keinem festgelegten Plan. Wichtig ist, dass wir Themen aufgreifen, die von Euch reinkommen und mit den Erfahrungen von Volker, seiner Familie, Freunden und Wegbegleitern angereichert werden.

Ich freue mich auf Euch!

Peter Kosel

Ich bin Mannheimer, lebe jedoch schon seit 18 Jahren mit meiner Familie in der schönen Schweiz. Meine grosse Leidenschaft ist seit dem 10 Lebensjahr Eishockey – dort habe ich Volker Lindenzweig kennen gelernt. Zudem brenne ich als Talent Scout dafür, top Persönlichkeiten mit spannenden Unternehmen zusammenzubringen – das hat mich in die Schweiz gebracht. Durch meine Freundschaft mit Volker haben sich in vielerlei Hinsicht neue Türen für mich geöffnet: Mein Interesse für Gadgets und die digitale Welt hat in unserem gemeinsamen (Volker, Thomas, Kay und ich) Smart-Home-Projekt einen tollen Sinn bekommen. Zudem beschäftige ich mich seit Volkers Lebensherausforderung mit Themen, die ich früher nicht ernst genommen habe: Meditation, Selbstheilung und Hypnose. Und seit heute bin ich Blogger 🙂

59 comments to “Der Seelen-Mann: Wie Volker dank ALS seine Seele entdeckt.”

You can leave a reply or Trackback this post.

  1. Monika Tognola - 17. August 2017 at 0:02 Reply

    Hallo
    Ich bin Monika
    Meine Verbindung zu Volkar geht über dich /euch lieber Peter. Ihr, du und Nicole habt uns zwei zu stolzen Patentante und Patenonkel ( bei uns in der Schweiz nennt man das Gotte und Götti😉oder auch Göttin) eurer lieben Pauline gemacht❤️. Wir hatten bis heute nicht sehr viel Kontakt, aber ich habe unsere Treffen jedes mal sehr genossen. Wenn ich mich jetzt so besinne, finde ich ,wir haben das Leben jedesmal so richtig gefeiert. Sei es nun mit einem erfrischenden Schwumm am schönen Zürichsee, beim Grillen , an der Taufe, Geburtstag mit Tanz Havannanas oder sogar mit tollem Feuerwerk am 1.August!!
    Deine Krankheit hat uns sehr betroffen gemacht und ich bin überzeugt, dass wir uns alle nur am Rande vorstellen können was dieser Einschnitt in euer aller Leben bedeutet. Immer mal wieder von Peter und Nicole und Pauline zu hören wie du/ihr das alles meistert hat mich sehr berührt und motiviert. Die Thematiken der Heilung ,der Meditation und des Kraft schöpfens , des Glaubens an mehr und vor allem dem tiefen Vertrauen in das was auf uns wartet ist gewachsen und tut es noch!
    Lieber Volker wenn einer den Mut hat neue Türen zu öffnen dann bist du genau der Mann dafür!!! Go ahead!! Ich schicke alle Kraft, viel Mut und Vertrauen die dich/euch auf diesem Weg unterstützen!
    Seid herzlich umarmt ❤️
    Monika und alle Tognola’s aus der Schweiz

  2. Peter Kosel - 17. August 2017 at 6:23 Reply

    Danke Monika für Deinen herzlichen Willkommensgruss und Deine Worte zu Volker, die ich ihm sehr gerne weiterleite. Herzliche Grüsse Peter

  3. Ilse Senn - 17. August 2017 at 13:41 Reply

    Hallo,ich durfte vor ein paar Monaten ,auf Grund meiner Arbeit Volker Lindenzweig kennen lernen.

    Trotz seiner Krankheit strahlt er eine Kraft und ein Interesse an seinen Mitmenschen aus die mich sehr begeistert .
    !Ich bin sehr froh Ihn zu kennen und freu mich immer wieder Ihn zu treffen!

    • Peter Kosel - 17. August 2017 at 17:11 Reply

      Liebe Ilse, Danke für Deine Nachricht. Es ist wirklich unglaublich, bei Volker zu sein. Du gehst hin und willst ihm Kraft geben und kommst selbst als Kraftpaket und top motiviert zurück. Kein Hadern mit dem Schicksal. Woher kommt diese Energie?? – eine Frage, der wir hier im Blog nachgehen möchten…

  4. Werner - 17. August 2017 at 17:20 Reply

    Mein Name ist Werner Zell. Ich durfte mit Volker meine Technikerausbildung machen und wirklich eine der schönsten Zeiten meines Lebens erleben. Badelsaz haben wir gemeinsam bis zur völligen Erschöpfung des Zwerchfellls zietiert und vergöttert Ich seh ihn noch heute in der hintersten Bank sitzen und immer wieder irgendwelche Zitate durch den Raum rufwen…Herrllich. Und wie er habe auch ich vor 4 Jahren genau dieses Beispiel mit den Türen erlebt. In meinem Kopf waren diese Türen reihum um mich verteilt und ich wusste nicht mehr welche ich öffnen und welche ich besser schliessen soll. Bis heute sind die Türen ein Mysterium, aber sie zeigen mir, wie anscheinend Volker auch, welche immer neu aufkommenden Möglichkeiten sich auftun. Meistens in Notsituationen, vielleicht erkennt man sie doert auch nur besser weil man achtsamer ist mit sich und genauer fühlt und hinschaut, weil man aus dem Alltagstrott raus ist. Aber sie sind da und sie sind wichtig. Das hindurchgehen ist jedem selbst überlassen-aber ein Blick dahinter ist jedem anzuraten-es erweitert extrem den Horizont…

  5. Werner - 17. August 2017 at 17:41 Reply

    Im übrigen war ich zwar vor Volker schon Eishockey Fan, aber duch Ihn kam ich dem noch näher und heute zähle ich mich als Dauerhafter Fan der Towerstars Ravensburg. Und schliesslich hat er mir mal seine gebrauchte Mororradjacke verkauft die ich einige Jahre auf dem Motorrad getragen habe-ohne Unfall-also guter Deal. Schon damals hat Volker immer positiv auf alles reagiert-ausgeglichen wie ich es oft nicht sein konnte, auch wenns schwierig wurde. Z.B. bei der Abschlussprüfung. Er musstesich eh nie Sorgen machen-er war Hammer gut in allem. Deswegen ist das Schicksal um so trauriger wenn so eine Sportler- und Berufskapazität von so einer heimtückischen Krankheit befallen wird. Bei unseren Klassentreffen konnt er leider nicht teilnehmen obwohl in alle vermisst haben-aber es wäre wohl zu anstrengend. Aber in Gedanken waren wir alle bei ihm…

  6. Manuela - 17. August 2017 at 19:30 Reply

    Lieber Volker,

    eigentlich gehöre ich nicht zu der WorldWideWeb allen Menschen zu jeder Tages- und Nachtzeit über Freud und Leid mitteilungsbedürftigen Sorte Mensch. Deiner großartigen Persönlichkeit, mit der du schon immer allem und jedem offen gegenüber stehst und besonders deiner zu tiefst beeindruckenden Art und Weise das Schicksal anzunehmen, ist es geschuldet, dass ich hier das Wort ergreife. Mehr denn je besinne ich mich dankbar der vergangenen 22 Jahre unserer Freundschaft, erinnere mich gerne breit grinsend an viele gemeinsame Unternehmungen aber auch betrübt über das ein oder andere Geschehene.
    Auf die Frage nach dem Warum werde ich wohl nie eine Antwort finden.
    Mein Blick ist aber stets nach vorn gerichtet.

    @Peter – ohne viele Worte – Danke!

    Grüße von Herzen
    Manu

    • Peter Kosel - 17. August 2017 at 19:56 Reply

      Liebe Manu, wenn genau jetzt die wenig mitteilungsbedürftigen nach vorne gehen, dann ist das Zeichen und Ausdruck genug. Volker bewegt uns in eine neue Richtung – er fragt statt nach dem Warum mehr nach dem Wofür und Wohin. Vielleicht bringt uns das weiter? Danke für so viel Persönliches von Dir!

  7. Jörg Peters - 17. August 2017 at 19:53 Reply

    Hallo ich bin Jörg Peters,
    es ist für mich eine Ehre an diesem Blog teilnehmen zu dürfen, Danke Peter. Ich spielte damals Anfang der 90er Jahre in Füssen Eishockey und lernte Volker als Neuzugang aus Mannheim kennen. Anfangs waren wir nicht auf einer Wellenlänge, aber nach einiger Zeit entwickelte sich bis zum heutigen Tag eine wahnsinnig tolle Freundschaft. Wir haben Privat dann sehr viel Zeit miteinander verbracht.
    Das ging dann soweit das Volker wie ein Familienmitglied für mich und meine Familie war.Volker ist ein Wahnsinns Mensch der für mich immer ein Vorbild sein wird,warum Vorbild? Volker stand schon immer voll im Leben selbst als junger Mensch, setzte sich Ziele war immer für andere zur Stelle, auch wenn es mal scheinbar unmöglich war, er war da.Ich bin natürlich immer informiert über seinen Gesundheitszustand. Erst gestern war ich bei ihm und es ist unglaublich, er war mehr besorgt über meinen Gesundheitszustand als über seinen. Er gibt anderen Menschen soviel Kraft und Mut das ist unglaublich.Jedesmal wenn ich ihn besuche möchtest du ihn motivieren und Kraft geben, aber Pustekuchen ,Volker gibt dir Kraft und motiviert dich. Es ist für mich immer wieder eine Freude sich mit Volker zu unterhalten, ich bin danach immer nachdenklich im positiven Sinne. Ich bin so froh das ich dich kennen lernen durfte.
    Es ist nur schade das wir soweit von einander entfernt Wohnen.

    Liebe Grüße aus dem Allgäu

    Jörgi mit Familie😃

  8. Thomas Schwarz - 17. August 2017 at 19:55 Reply

    Hallo,

    auch ich möchte mich gerne auf den ersten Beitrag melden. Ich kenne Volker nun wirklich nicht lange, aber es ist, als ob uns das Schicksal zusammengebracht hat. Ich war gerade in einer beruflichen Krise und haben nach einer Erfüllung neben der Arbeit gesucht. Meine Freunde und Familie haben mich auch unterstützt und wir sind auf irgendetwas mit Menschen helfen und Technik gekommen. Ich habe daher mit einem Smart Home Blog begonnen und durch mein Hobby wieder Freude empfunden. Nur durch diesen Blog sind Volker und ich überhaupt zusammengekommen. Irgendwie ist auch der Funke zwischen uns gleich übergesprungen und er mir viele Themen näher gebracht, die ich sonst nie beachtet hätte.

    Volker hat mich zu sich Hause eingeladen und natürlich war ich auch ein wenig aufgeregt. Wie schlimm ist es? Wie verhalte ich mich? Als ich Volker dann gesehen habe und wir die ersten Worte gewechselt haben, war alles wie weg. Es war ein so lockeres und tolles Gespräch, dass seine Erkrankung zur absoluten Nebensache wurde. Ich kriege jetzt schon wieder Gänsehaut. Eine so unglaublich tolle Ausstrahlung findet man nicht bei vielen Menschen. Auch die Menschen, die hier Schreiben zeigen was für eine großartige Person Volker ist. Am Abend durfte ich Volker Familie kennen lernen und auch hier zeigt sich was Volker auch in seinem Buch schreibt, ein einziger Traum. Ein tolle Familie, tolle Menschen.

    Wir sind dann Schritt für Schritt weitergegangen und ich freue mich, dass wir Dank Volker heute dort stehen wo wir heute stehen. Ich bin mir sicher, dies ist erst der Anfang und unser Projekt
    wird noch viel Gutes erreichen.

    Liebe Grüße
    Thomas

    • Peter Kosel - 19. August 2017 at 8:26 Reply

      Wie aus heiterem Himmel sollte man meinen Thomas, dass Du und Volker zusammengefunden habt und so haben auch wir uns kennen gelernt. Es ist schon eine grosse Ironie was erst passieren muss, dass man solche aussergewöhnlichen Menschen wie Dich trifft. Wir haben uns noch nie gesehen, nur an unserem gemeinsamen Projekt gearbeitet, und das verbindet schon immens. Und was verbindet uns? Volker! Was mir immer wieder durch den Kopf geht: „Kann es eine Krankheit sein, wenn so viel Positives und Schönes entsteht?“ Volker strotzt vor Energie. Es ist lediglich der Körper, der Volker nicht mehr so repräsentiert wie wir ihn kennen. Volkers Geist, sein Herz und seine Seele waren schon immer stark. Nicht so präsent. Dafür jetzt voll da. Fällt das in die Rubrik Krankheit? Wenn ich bei Volker bin spüre ich pures Leben. Mich würde wirklich stark interessieren was ihr dazu denkt. Krankheit oder Leben? Sinn oder Unsinn? Dafür haben wir jetzt diesen Blog. Und Thomas: ein ganz grosses Dankeschön an Dich! Für all Dein Engagement aus vollem Herzen. Es ist so cool mit Dir zusammenzuarbeiten – wir haben uns noch nie gesehen und es läuft. Einfach so! Einfach so?

      • Thomas Schwarz - 19. August 2017 at 14:14 Reply

        Lieber Peter,

        vielen Dank. Mich freut es auch, dass wir uns alle kennengelernt haben. Ich finde es zudem richtig super was für coole Freunde ihr für Volker seid.

        Einen Interessanten Aspekt bringst Du hier ein. Vielleicht es ist wie bei Blinden wo sich die anderen Sinne wie das Riechen und Hören stärker ausprägen. Volkers Körper mag durch die Krankheit geschwächt sein, aber sein Geist strahlt umso mehr. Der Wahnsinn und für mich der Beweis, dass alles miteinander zu tun hat.

        Lieben Gruß
        Thomas

  9. Nadja Eisnecker - 17. August 2017 at 21:33 Reply

    Hallo Peter, hallo Volker…
    …für mich irgendwie immer noch „Linde“ 😊

    Vielen Dank für diese Offenheit und Ehrlichkeit. Ich bin gerührt und begeistert zugleich.
    Mein Name ist Nadja.
    Ich „kenne“ euch beide, hatte mit „Linde“ aber mehr zu tun.
    Ich habe immer mal wieder an dich gedacht, Volker.
    Dabei ist die Zeit, zu der wir uns kennenlernten, laaange her.
    War es 1987/88? Könnte sein…
    Du warst bei den MERC-Junioren…und ich bei fast allem, was mit Eishockey/MERC zu tun hat 😉
    Manchmal auch, wenn ihr auswärts gespielt habt. Bei euch im Bus hat Frau Kühnl mit mir für die Französisch-Klausur gelernt. In Bad Tölz (oder Pfronten?!?) hast du mir nach dem Spiel deinen Schläger geschenkt…den ich sogar noch habe 😊
    In Füssen waren wir am Alpsee…du wolltest die Parkgebühr sparen und sagtest, dass wir nur durch fahren, aber nicht parken. Wir wurden erwischt..uuups 😁😂
    Ach, meine erste Ausrüstung habe ich damals bei Oliver und dir gekauft.
    Könnte 1990/91 gewesen sein…hmmmm…
    Nach deiner Eishockey-Zeit in Mannheim haben wir und nicht mehr oft gesehen. Ich hab mal im Internet nach dir geschaut, ab und an durch Hubsi hier (Facebook) was erfahren…und hab mich voll über das Foto von eurem Treffen gefreut 😊
    Ich wusste, dass du krank bist, doch nicht genau, was du hast und wie sehr du körperlich schon eingeschränkt bist.
    Mein erster Gedanke?! „Fuck! Was n Scheiß“!
    Der zweite: „Wie ungerecht. Da lebt jemand gerne, hat Frau, Kinder, Spaß usw, doch der Körper streikt immer mehr. Ich habe einen weitestgehend gesunden Körper, doch die Seele is so kaputt, das ich mit diesem Leben, der Welt und mir gar nichts anfangen kann.“
    So verbindet (auch) uns das Thema „Seele“. Das Unbewusste erreichen, sich besser kennen lernen, Achtsamkeit, Grenzen, Bedürfnisse uvm.
    In den letzten Jahren habe ich viel Zeit in Kliniken verbracht, so auch gerade jetzt. Ich weiß nicht, ob ich je wieder „funktionstüchtig“ werde…zumindest so, dass ich von außen und oberflächlich betrachtet wieder funktioniere.
    Ich mag auch nicht mehr „Hauptsache irgendwie funktionieren“.
    Ich beschäftige mich auch viel, schon lange und/oder immer mal wieder, mit Achtsamkeit, Ayurveda, autogenem Training, Yoga, Entspannungstechniken, Hypnose/Trance usw.
    Die Türen…hmmm…
    Auch ich bin an und durch viele gegangen. Mir scheint, ich könnte viel von dir lernen, wenn es um annehmen, Akzeptanz, das Beste daraus machen oä geht.
    Ich finde es schön wieder etwas von dir und über dich zu erfahren.

    Hahaaaa, jetzt sitze ich in der Klinik und grinse mein Handy an 😂
    Danke dafür, euch beiden.

    Ich bin nicht gut im “ ich wünsche dir…“
    Außerdem geht es ja um’s Jetzt und Hier 😊😉

    In diesem Sinne:

    Namaste ❤🍀

    • Peter Kosel - 19. August 2017 at 8:09 Reply

      Danke Nadja – wow das rockt. Selbst am Türen öffnen – den kritischen Blick auf Dich selbst und das hier und ganz offen. DANKE.DANKE. Funktionieren und alles in den Griff bekommen ist irgendwie schön und gehört auch ganz stark zu meinem Leben. Die ultimative Befriedigung bringt Funktionieren aber irgendwie nicht – da bin ich auch an mir selbst dran… von daher bist Du gut unterwegs….a propos unterwegs: Schau doch mal bei Linde vorbei – einfach so. Wäre eine Tür…

  10. Eric - 17. August 2017 at 22:59 Reply

    Nach dem lesen von Volkers Gedanken und seinem Zustand, hat sich doch bei mir der Klos gelöst. Ich war 2014 bei der Abschiedsparty dabei, und war innerlich echt erschrocken was ALS aus dem guten „Riesen“ gemacht hatte. Und ja ab dem Punkt hatte ich komischerweise Berührungsängste…warum auch immer. Kann es irgendwie nicht realisieren und begreifen, denke aber es liegt ganz stark daran, dass man Menschen / Freunde so in Erinnerung behalten will wie sie immer waren. Als vor 3 Wochen Volkers Sohn Levin bei mir mal zum Training vorbeikam, da sah ich Volker in ihm. Genauso groß und eine unheimlich sympathische und gewinnende Art. Volker hat sich in seinen Zeilen sehr gut und treffend beschrieben, er hat sich reflektiert um anderen auch die Augen zu öffnen. Es zeigt doch wie wichtig Momente sind, und vor wie wertvoll man damit umgehen sollte….aber wir erwischen uns eben immer wieder auf dutzenden Überholspuren und vergessen die eigentliche Leichtigkeit des Seins. Tolle Seite, tolle Idee und weiter so…..:)

    • Peter Kosel - 19. August 2017 at 7:57 Reply

      Klasse Eric – der Vollkontaktsportler mit Berührungsängsten. Der Körper funktioniert, doch das Gefühl macht einen Strich durch die Rechnung. Statt ranrücken, was ja natürlich wäre, ist Distanz angesagt. Danke für die Offenheit Eric – das ist äusserst bemerkenswert. Und geht es nicht vielen von Volkers Freunden und Bekannten so?! Der eine geht auf Distanz und der andere kommt aus der Versenkung und zeigt Präsenz. Da ist tatsächlich die ein oder andere überraschung entstanden, die Volker fasziniert. Der gute Riese ist eine sehr treffende Bezeichung Eric – gut gesagt. Das Thema Gutsein hat Volker auch sehr beschäftigt. Wer bin ich – wo stehe ich und wofür diese Krankheit? Wer Lust hat, tiefer einzusteigen findet Volkers Gedanken genau H I E R

  11. Claudia Leinhos - 18. August 2017 at 11:47 Reply

    Hallo, hier ist Claudia,
    Ich durfte Euch „Mannheimer“ durch einen Schulwechsel nach Mannheim kennenlernen.
    Das ist jetzt 30Jahre her👵🤣. Wir hatten eine
    tolle Zeit, ihr habt immer was los gemacht und
    neben dem Weggehen entwickelte sich etwas
    ganz „Besonderes“😉. Für mich brachen neue
    Zeiten an, Ihr wart laut, lustig und es war klasse
    dazuzugehören. Vergessen werde ich nie die
    Parties in der „Alten Feuerwache“ als Andreas Petri auf der Bühne Lieder von Cool&the Gang sang👍
    Das Besondere ist geblieben u mein Kontakt zu
    Volker nie abgebrochen. Obwohl wir beide mit Familie haben wir uns immer mal getroffen und
    so ist unser Band nie gerissen. Wunderbar!! Volker hatte da stets viel zu erzählen, wie früher immer auf der „Überholspur“ mit immer neuen Projekten, Ideen und Zielen – und das neben einem Job und Familie.
    Dabei war es ihm immer wichtig zu hören wie es einem selbst geht.
    Als ich letztes Jahr im April zusammen mit Antje Volker in der „Reha“ in HD besuchen durfte, habe
    ich mich an alte Zeiten erinnert. Volker war dort
    Mittelpunkt, alle kannten ihn und für jeden hatte
    Volker einen „flotten, netten Spruch“ parat.
    Es war rin toller Tag und wir haben viel gelacht. Seine beiden sehr sympathischen Kinder durfte ich auch kennenlernen – da kann man als Eltern wohl
    einfach nur stolz sein…
    Und Peter, toll mit eurer langen langen Freundschaft- wie mit „meiner Heike“…
    Ganz liebe Grüße aus Lampertheim
    Claudia

    • Peter Kosel - 19. August 2017 at 7:50 Reply

      Mensch Claudia – Du hier!! Wie cool. Die alten Geschichten und die alte Bande hält zusammen. So schön, in dem zu schwelgen wie es früher mal war. Doch jetzt ist Umbruch – neue Türen – neue Wege. Schön, dass Du Dich gerade jetzt und hier zu Wort meldest. Die Vergangenheit hält zusammen – die Themen im heute hier und jetzt bringen uns in die Zukunft. Es freut mich so sehr, dass so viel Energie entsteht und hier zusammenkommt, um die Zukunft zu gestalten. Grüsse nach Lamperte und wenn Du ins Oberfeld kommst ess bitte nen Bolle Joghurteis für mich mit:-))

  12. Ivo - 18. August 2017 at 15:03 Reply

    Lieber Linde
    Ich habe dich leider nur einmal getroffen vor vielen Jahren. Das war an einer Geburtstag Party von Nicole hier in Zürich. Wir hatten total witzige Gespräche miteinander und haben viel gelacht. Dein genialer Humor, deine Lebensfreude und deine HAVANNANAS werde ich nie vergessen! 🙂 🙂
    take care, Ivo

    • Peter Kosel - 19. August 2017 at 7:46 Reply

      Genau Ivo – die Lebensfreude oder sagen wir besser der Lebenswille zeichnet Volker nach wie vor und in unglaublicher Ausprägung aus. Volker ist jedoch auch ganz offen mit dem Thema Tod, der ja auch so nahe und sichtbar ist. Statt Havannanass-Cocktails, an die wir immer gerne denken, hat er sich jetzt ein paar andere Cocktails gemischt;-)) Zum Wohl – auf die Gesundheit.

  13. Silvia - 18. August 2017 at 16:32 Reply

    Lieber Volker,

    unsere persönliche Komfortzone freiwillig zu verlassen, ist sicherlich nicht immer einfach, gerade wenn es einschneidende Veränderungen gibt. Aus der Komfortzone heraus geschubst zu werden und die Welt steht Kopf, das ist eine noch viel größere Herausforderung. Diese anzunehmen, nach Möglichkeiten und Wegen zu suchen, diese zu finden, so wie du es getan hast und dich immer wieder damit befasst, das berührt mich sehr.
    Es gibt so vieles zwischen Himmel und Erde, was wissenschaftlich heute nur teils oder gar nicht belegt ist und trotzdem, wenn man offen ist und genau hinspürt, merkt man, dass es noch viel Neues zu entdecken gilt.
    Danke, dass ich auch durch dich oftmals zum Nachdenken und Staunen veranlasst werde.

    Eine herzliche Umarmung an dich und deine liebe Familie

    Eure Silvia

    Für Peter: DANKE

    • Peter Kosel - 19. August 2017 at 7:40 Reply

      Ja Silvia Du sagst es. Die berühmte Komfortzone. Warum sollten wir die überhaupt verlassen – für was und für wen? Wo es doch auf dem Sofa und vor der Berieselungsmaschine Nummer 1, dem TV, so bequem ist. Braucht es im Leben erst immer so harte Reaktionen des Körpers bis wir neue Türen öffnen? Entsteht nur durch solch einen „Reiz“ wie bei Volker die Offenheit für Neues? Es gibt genügend kluge Sprüche zum Thema Veränderung wie bspw. der von Henry Ford: „Wer immer tut, was er schon kann, bleibt immer das, was er schon ist.“ Wir gehen ins Fitness, wir treffen uns mit Freunden, wir gehen ins Fussballstadion. Wo gehen wir hin, um an uns zu arbeiten – uns zu verändern? Das bleibt meistens aussen vor – WARUM eigentlich???

  14. Jörg Peters - 18. August 2017 at 18:41 Reply

    Hallo Volker, Servus Peter,
    es ist für mich eine Ehre an diesem Blog teilnehmen zu dürfen, Danke Peter. Ich kenne Linde schon seit Anfang der 90 er Jahre, wir spielten zusammen beim EVFüssen. Er war Neuzugang aus Mannheim und waren nicht gleich auf einer Wellenlänge 😁aber nach einiger Zeit entwickelte sich bis zum heutigen Tag eine ganz tolle Freundschaft.Wir haben dann Privat sehr viel Zeit miteinander verbracht. Linde war wie ein Familienmitglied für mich und meine Familie, und was wir alles für ein scheiß gemacht haben😂Linde ist ein Wahnsinns Mensch der für mich immer ein Vorbild sein wird, warum? Linde stand schon immer voll im Leben selbst als junger Mensch, setzte sich Ziele und war immer für andere zur Stelle, auch wenn es scheinbar unmöglich war, er war da.Erst gestern war ich bei ihm und es ist unglaublich, er war mehr besorgt um mich und meiner Gesundheit als um seine. Linde gibt anderen Menschen soviel Kraft und Mut das ist unfassbar. Ich kann ihn leider nicht so oft Besuchen da ich im Allgäu lebe, aber wenn ich bei ihm und seiner ganz tollen Familie bin , möchte ich ihn motivieren und Kraft geben, aber Pustekuchen Linde gibt dir Kraft und motiviert dich. Vielen Dank das wir uns kennen gelernt haben 👍

    Liebe Grüsse Jörgi
    auch an dich Peter

    • Peter Kosel - 19. August 2017 at 7:32 Reply

      Hallo Jörgi, das sind Geschichten die das Leben schrieb und man sieht mal wieder wie sehr der Sport uns verbindet. Spannend wäre noch zu erfahren weshalb Volker und Du am Anfang nicht auf einer Wellenlänge waren. Woran genau lag das? Las mal hören – ein keiner Blick in die Seele;-)) wäre sooo spannend und pass ja hier rein. Herzgrüsse ins Allgäu.

      • Jörg Peters - 19. August 2017 at 23:02 Reply

        Servus Linde, servus Peter
        Naja, ich war damals noch jung und wollte natürlich einen Stammplatz.
        Dann hieß es auf einmal das wir Verstärkung aus Mannheim bekommen, und die Verstärkung war Volker Lindenzweig.
        So dachte ich mir ,jetzt musst du kämpfen.Da kam ein Baum von einem Kerl aus Mannheim und war Stammspieler. Das war für mich natürlich ein Problem, was noch dazu kam ich spürte ein gewisse Arroganz. Und ab da waren Spannungen zwischen uns, die sich aber dann im Laufe der Zeit legten. Was ich noch gerne erwähnen möchte, ich hatte vor einiger Zeit erhebliche Probleme von denen Linde natürlich wusste, weil ich ihm alles anfertrauen kann. Bei unseren Telefonaten war immer mein Problem im Focus, und nach jedem Telefonat fühlte ich mich besser. Was ich damit sagen möchte, ich glaube er hat für mich eine große Tür geöffnet.

        Liebe Grüße aus dem Allgäu
        Linde und Peter

        • Peter Kosel - 21. August 2017 at 7:21 Reply

          Danke Jörg für die sehr offenen persönlichen Eindrücke. Es ist schon so: meist öffnen wir neue Türen erst dann, wenn eine starke Notwendigkeit besteht. Das war auch bei Dir so Jörg. Gut hast Du Volker, der immer ein offenes Ohr hat und mit Rat und Tat zu Seite steht.

  15. Nadja Eisnecker - 19. August 2017 at 12:13 Reply

    Lieber Peter,
    wo kann ich Linde denn besuchen?
    Wie erreichen ihn denn diese Nachrichten?
    Mich beeindruckt sehr, wie du dich (auch) hier engagierst. Das ist wirklich nicht alltäglich, nicht selbstverständlich. Welche Möglichkeiten du damit nicht nur Volker bietest, auch dir, doch vor Allem uns „mehr-oder-weniger-gut-Linde-Kennern“…wow…danke.
    Herzliche Grüße,
    Nadja

    • Peter Kosel - 19. August 2017 at 16:53 Reply

      Hallo Nadja, Volker freut sich sehr wenn du ihm eine WhatsApp schreibst:0157 74615823. Dann könnt ihr was abmachen.
      Er liest alle messages hier im Blog 🌈. Liebe Grüsse und machs gut. Peter

  16. Frank Donath - 21. August 2017 at 21:48 Reply

    Hallo, ich bin Frank,
    ich habe Volker 2015 etwa 7.000 km südöstlich von hier kennen gelernt.
    Genauer gesagt, in Nadiad, in Indien, in der Ayurveda Klinik von Dr.Gupta.
    Auf unserem Flur waren nur etwa 18 Europäer, aus Deutschland, der Schweiz, der Türkei.
    Wir alle waren eine große Familie. Jeder war für jeden da. Wir haben dort auch viel gelacht, und viel Spaß gehabt. Unsere Krankheiten wurden dort zwar behandelt, spielten für uns aber nicht die große Rolle.
    Ich habe Volker dort kennenlernen dürfen, und ich möchte die Zeit nicht missen.
    Ich erinnere mich gut, wie er jeden Tag immer auf das Dach der Klinik zum Trocknen musste, und dort auf einem klapprigen Holzstuhl saß, nachdem man seinen Körper mit Schlamm eingeschmiert hatte. Ich sehe mir öfter mal die Bilder aus Indien an, und denke an die schöne Zeit dort zurück.
    Es waren nur ein paar Wochen, die wir zusammen verleben durften, aber sein positives Wesen und seine positive Denke haben mich damals schon für Ihn eingenommen.
    Ich gehöre zu der Gattung Mensch, die sicher ist, dass es keinen „Zufall“ gibt.
    Auf den Film „Das Schicksal ist ein mieser Verräter“, sind wir mit der Nase gestoßen worden, ohne zu wissen, wovon er handelt. Als nächstes zog ich ihn ein paar Tage später aus einem Stapel Filmen im Laden, und da wussten wir, wir müssen ihn haben!
    Wir sahen ihn noch am selben Abend an, und er hat uns sehr bewegt.
    Und jetzt lese ich diesen Satz wieder hier …

    Lieber Volker ich trage Dich in meinem Herzen,
    Frank

  17. Frank Donath - 21. August 2017 at 22:25 Reply

    Hallo, ich bin Frank,
    ich habe Volker 2015 etwa 7.000 km südöstlich von hier kennen gelernt.
    Genauer gesagt, in Nadiad, in Indien, in der Ayurveda Klinik von Dr.Gupta.
    Auf unserem Flur waren etwa 18 Europäer, aus Deutschland, der Schweiz, der Türkei.
    Wir alle waren eine große Familie. Jeder war für jeden da. Wir haben dort auch viel gelacht, und viel Spaß gehabt. Unsere Krankheiten wurden dort zwar behandelt, spielten für uns aber nicht die große Rolle.
    Ich habe Volker dort kennenlernen dürfen, und ich möchte die Zeit nicht missen.
    Ich erinnere mich gut, wie er jeden Tag immer auf das Dach der Klinik zum Trocknen musste, und dort auf einem klapprigen Holzstuhl saß, nachdem man seinen Körper mit Schlamm eingeschmiert hatte. Ich sehe mir öfter mal die Bilder an, und denke an die schöne Zeit dort zurück.
    Es waren nur ein paar Wochen, die wir zusammen verleben durften, aber sein positives Wesen und seine positive Denke haben mich damals schon für Ihn eingenommen.

    Ich gehöre zu der Gattung Mensch, die sicher ist, dass es keinen „Zufall“ gibt.
    Auf den Film, „Das Schicksal ist ein mieser Verräter“, sind wir mit der Nase gestoßen worden, ohne zu wissen, wovon erhandelt. Als nächstes zog ich ihn aus einem Stapel Filmen im Laden, und da wussten wir, wir müssen ihn haben!
    Wir sahen ihn noch am selben Abend an, und er hat uns sehr bewegt.

    Lieber Volker, ich trage Dich in meinem Herzen

  18. Frank Donath - 22. August 2017 at 12:31 Reply

    Hallo, ich bin Frank,
    Ich habe Volker 2015 etwa 7000km südwestlich von hier kennengelernt.
    Genauer gesagt, in Nadiad, in Indien, in der Ayurveda Klinik von Dr.Gupta.
    Auf unserem Flur waren nur Europäer, aus Deutschland, der Schweiz, der Türkei.
    Wir alle waren eine große Familie. Jeder war für jeden da. Wir haben dort auch viel gelacht, und viel Spaß gehabt. Unsere Krankheiten wurden dort zwar behandelt, spielten für uns aber nur eine untergeordnete Rolle.
    Ich habe Volker dort kennenlernen dürfen, und ich möchte die Zeit nicht missen.
    Ich erinnere mich gut, wie er jeden Tag immer auf das Dach der Klinik zum Trocknen musste, und dort auf einem alten Holzstuhl saß, nachdem man seinen Körper mit Schlamm eingeschmiert hatte. Ich sehe mir öfter mal die Bilder aus Nadiad an, und denke an die schöne Zeit dort zurück.
    Es waren nur ein paar Wochen, die wir zusammen verleben durften, aber sein positives Wesen und seine positive Denke haben mich damals schon für Ihn eingenommen.

    Ich gehöre zu der Gattung Mensch, die sicher ist, dass es keinen „Zufall“ gibt.
    Auf den Film, „Das Schicksal ist ein mieser Verräter“ sind wir mit der Nase gestoßen worden, ohne zu wissen, wovon er handelt. Etwa eine Woche später zog ich ihn aus einem Stapel Filmen im Laden, und da wussten wir, wir müssen ihn haben!
    Wir sahen ihn noch am selben Abend an, und er hat uns sehr bewegt.

    Ich bin meiner Epilepsie mittlerweile dankbar, denn sonst hätte ich viele tolle Menschen nie kennengelernt.
    Lieber Volker ich trage Dich in meinem Herzen.

  19. Wolgang Koziol - 23. August 2017 at 20:25 Reply

    Hi Linde
    Ich bin ’s der Katsche! Ihr wisst wir haben einige Stunden zusammen verbracht. Es ist so Wahnsinn das zu erleben, aber ich habe selbst dadurch gelernt. Danke für jede Minute die ihr, vor allem Linde mein Leben bereichert. Diese Freundschaft gibt halt im leben.
    Gruß Katsche

    • Peter Kosel - 23. August 2017 at 22:26 Reply

      Katsche ich Klatsche. Soo cool von Dir hier zu hören. Dieser Initialblog zu Lindes Gedanken holt so viele hinter dem Ofen vor. Genau das war auch Sinn und Zweck – der Zünder. Schön, dass Du so eine persönlichen Schritt gemacht hast. Übrigens folgt bald eine neue Aktion von Volker: Für alle die, die gerade hadern und überlegen, ob und wohin sie den nächsten Schritt gehen sollen. Mehr folgt in Kürze mit viel Würze…;-))

  20. Frank - 23. August 2017 at 23:37 Reply

    Apropo Würze,

    1987 saßen wir im Hühnerstall und diskutierten wie man einen „richtigen“ Urlaub verbringt … Du bist nach Malle geflogen, Peter, Barny und ich im Kadettilac nach Spanien auf den Campingplatz Las Dunas. 30 Jahre später sitze ich wieder auf dem Las Dunas und stelle fest, nach unzähligen gemeinsamen Stunden und Urlaube in aller Welt mit Dir, scheiß egal wir hatten im Zelt, in der Pension oder im Hotel immer riesigen fun! Es sind die Fetzen geflogen wir haben uns die Meinung gegeigt und lagen uns in den Armen. So unterschiedlich wie wir vielleicht auch waren, so nahe oder doch Seelenverwandt waren/sind wir. Du bist schon immer eine Bereicherung für mich gewesen, und näher an mir dran wie ich es mir hätte vorstellen können. Auch jetzt gibst Du mir noch so viel, wofür ich Dir sehr dankbar bin. Da glaubt man, man kennt jemand und weiß was zu tun ist. Man Arbeitet den ganzen Tag, da kann man keinen Krankenbesuch machen, der Kopf ist doch nicht frei und man muss funktionieren. Ja wir denken immer funktionieren zu müssen, es allen recht machen zu müssen. Ja Du hast mich immer so genommen wie ich bin und auch gewusst wie ich wirklich bin. Daher hätte ich es besser wissen sollen. Ich bin kaputt, gestresst und genervt zu Dir gefahren und entspannt mit neuer Energie nach Hause gekommen. Gut, mit nem kleinen Abstecher beim Zacki in Ilvese. Du bist hier bei meiner Familie und mir auf’m Las Dunas, den Veterano trinken wir bei Dir zu Hause. Danke Linde und Peter für Eure Freundschaft
    Liebe Grüße
    Würte

    • Peter Kosel - 27. August 2017 at 16:01 Reply

      Danke Frank. Du bringst es auf den Punkt. Funktionieren MÜSSEN – Es jedem recht machen WOLLEN. Und sich selbst dabei vergessen. Das macht krank. Wichtig ist immer sich zuerst selbst in den Mittelpunkt zu stellen. Passt das? Kann und will ich damit leben? Das ich richtiger Ego wie dieser Artikel hier zum Thema Selbstaufopferung aufzeigt. Geht oft vergessen und wird oft mit Psycho-Mist abgetan. Wir sind ja harte Kerle und schaffen alles;-) Es gibt natürlich auch die reinen ICH-Menschen, die nur sich in den Mittelpunkt stellen – das macht auch krank, weil dieser Egoismus zur Isolation führt. Geben und für andere da sein macht glücklich und gibt Zufriedenheit, sofern man die Energie dafür hat und es gerne macht. Volker bringt unsere Freundschaft weiter, weil wir uns nun über das heute hier und jetzt Gedanken machen statt in der Vergangenheit zu schwelgen….Danke Frank für Deine Gedanken:-)

  21. Wolgang Koziol - 24. August 2017 at 19:25 Reply

    Ahhhhh, habe noch Vergessen, unser Ausflug nach Mannheim. Hühnerstall wow wie cool und Lindes Eltern, noch cooler sowie seine Freunde die da alle dabei waren.
    Ein Traum:-))

    • Peter Kosel - 27. August 2017 at 15:46 Reply

      Ja Katsche! Hilfsbereitschaft war bei Volker immer gross geschrieben – für jeden und jedermann war er da. Genau das ist auch das grosse Ding und Volker schreibt es auch in seinem 10-Seiter von unserer Webside. Les da mal rein Katsche. Hilfsbereitsschaft ist gut, wenn man auch sich selbst gegenüber hilfsbereit und achtsam ist. Sich selbst lieben und daran denken, dass der eigene Körper viel Pflege braucht ist eines der wichtigsten Dinge. Doch wer sagt uns das? Wo lernen wir das? Unsere Welt ist darauf ausgerichtet, dass wir gut funktionieren. Und bis jemand wirklich die Katze aus dem Sack lässt und über Gefühle und eigene Bedürfnisse redet muss extrem viel passieren – siehe Linde. Wir werden erst dann wach, wenn der Körper klare Signale gibt und STOPP sagt. Volker glaubt fest daran, dass seine aktuelle Lage nicht einfach nur so aus heiterem Himmel kommt – wie ein Schnupfen. Treibst Du es mit Deinem Körper und der Seele zu weit, dann kommt ein Stopp – und äusserst sich auf verschiedene Weise. Das wollen heute viele nicht sehen oder wahrhaben – wird gern mit esoterischem Schwachsinn und Gefühlsduselei abgetan. Doch mittlerweile kommt auch die Schulmedizin auf drauf, dass die Zusammenhänge oft komplexer sind und „Pflaster“ draufkleben nicht immer der Wahrheits letzter Schluss ist. In unserer Gesellschaft und Erziehung spielen Geist und Spiritualität ein untergeordnete Rolle. Und was wir nicht kennen „essen“ wir nicht oder nur wenn wir kurz vor dem verhungern sind…Spannender Artikel zum Wandel der Schulmedizin

  22. Wolgang Koziol - 24. August 2017 at 20:19 Reply

    Hi noch mal,
    Ich bzw.wir, meine damalige Freundin Bettina haben Linde 1991 kennen gelernt. Bettina war schwanger mit unserer Tochter Ann-Kathrin. Wir bezogen damals eine neue Wohnung. Linde half beim Malen ( er brauchte keine Leiter für die Decke) :-))
    Er kam aus Mannheim um unsere Mannschaft zu verstärken. Ich glaube heute das er alle um ihn herum stärker gemacht hat.
    1994 im September haben wir damals geheiratet und Linde dazu eingeladen. Er sagte zu und stellte eine Frage: Darf ich eine Freundin mitbringen, es war Pitz seine heutige Frau.
    Während der Feier sind einige Jungs ausgefallen, sie hatten eine Einlage geprobt. Linde half aus als ob bei allen Proben dabei gewesen war. So cool.
    Unvergessen die Lindenzweig Hochzeit. Und Onkel Heini, sowie die Braut stehl Tour. Petris stand by me. Die tolle Feier mit super Stimmung mit so viel tollen Leuten.
    Cool.
    Ich grüße euch alle.
    Katsche

  23. Nadia - 24. August 2017 at 21:16 Reply

    Hi ihr Lieben!
    Ich habe lange überlegt was ich schreiben soll, die richtigen Worte dafür gibt es nicht deswegen schreibe ich es mir einfach von der Seele.

    Volker ist mein „Onkelchen“, er kennt mich seitdem ich auf der Welt bin und er ist ein ganz wichtiger Mensch für mich. Auch seine beiden Kids, Mina und Levin, kenne ich seit sie auf der Welt sind und wir haben viel Blödsinn in der Kindheit zusammen gemacht. Biz ist eine unglaublich starke Frau mit einem rießen großen Herz sie verdient meinen größten Respekt.
    Viel Zeit durfte ich bei Ihnen zuhause verbringen ich kam mir nie als Urlauber vor sondern wie ein Familienmitlgied. Auch heute noch wenn wir sie besuchen, ist ein Wochenendtrip für mich, wie eine Woche Urlaub, Urlaub für meine Seele!
    Ich durfte schon einige negative Dinge in meinem Leben erleben, dennoch stand Familie Lindenzweig mir immer zur seite und hatte immer ein offenes Ohr und einen guten Rat für mich parat. Eine Familie auf die man zählen kann!

    Die Geschichte von Volker bewegt mich sehr. Ich selber arbeite seit 11 Jahren mit Menschen die an schweren neurologischen Erkrankungen erkrankt sind. Als ich von der Krankheit erfuhr war es ein Schock für mich, auch weil wir einige Zeit davor noch richtig Spaß auf der Hochzeit meines Papas (Jörgi) hatten. Zu wissen was der Körper mit diesem Menschen anstellen würde machte mir sehr zu schaffen. Ich erlebte an die 2.000 Patienten die an MS oder dergleichen erkrant waren, keiner aber auch wirklich keiner, hatte so einen Willen und Kampfgeist wie Volker. Die Krankheit zu akzeptieren war für die meisten betroffenen die größte Hürde, die schlussfolge daraus ist, der Kopf ist voll mit wieso? warum? weshalb? Diese Blockade im Kopf macht die Sache leider nicht besser. Volker hat die Situation angenommen und akzeptiert, das beweist Geist und Seele.
    Der liebevolle und vor allem normale Umgang zuhause beweist das alle die Situation akzeptiert haben und enger zusammen halten als je zuvor. Familie ist das was einen stärkt und das machen sie hervorragend auch hierfür mein größten Respekt!!!
    Warum was passiert im Leben hat alles seinen Grund. Durch Volker und seine lieben Helferlein ermöglicht er anderen ein „freehome“ egal mit was für einem Handycap.

    „Die Seele hat die Farbe deiner Gedanken“
    Volkers Seele ist….
    …rot, da er ein großes Herz hat und eine undenkbare Wärme ausstrahlt.
    …gelb, wie ein Sonnenstrahl der einem ein Lachen ins Gesicht zaubert.
    …grün, die Farbe steht für Durchsetzungesvermögen und Entspannung.
    …blau, Harmonie und Zufriedenheit strahlt er aus.

    Zusammen ergeben die Farben einen wunderschönen Regenbogen. Nach einem Sommergewitter erscheint dieser wenn die Sonne wieder heraus kommt. Ich interpretiere es so für mich, egal wie stark es in einem Leben regnet solange die Seele „bunt“ bleibt, verschwinden diese Gewitterwolken wieder.

    Familie Lindenzweig ist ein Teil von mir und ich bin froh das ich sie habe!
    Liebe Grüße an alle, Nadia

  24. Hans-Dieter Masuch - 29. August 2017 at 20:47 Reply

    Hmmmm. Anfangs als ich den Blog hier las war erst ein Kommentar hier drin. Da wollte ich gleich hineinschreiben.
    Habe es aber nicht gleich getan. Aus Zeitmangel. Ich dache es wäre in diesem Falle wichtig sich Zeit zu nehmen, denn wenn man das hier ernst nimmt muß „es passen“.

    Nun sind es schon 41 Kommentare. Keiner davon ist Wischi-Waschi. Alle sind schön, tiefgründig, ernst, unterhaltsam, spannend… es ist von allem etwas dabei. Irgendwie macht es das Schreiben für mich schwerer. Kann es gar nicht richtig erklären. Ist so ne Art Hürde oder Benchmark für mich. Natürlich nicht im Sinne eines Battles oder eines Slams. Naja.

    Sollte ich das alles jetzt wieder löschen? Eher nicht. Denn letztendlich sind es meine eigenen Gedanken zu der Sache.

    Ich bin der Hans (i) und habe immer einen Jahrgang unter Volker beim MERC gespielt. Ganz am Schluß haben wir uns nach meiner Erinnerung in der 1B des MERC getroffen und bei Trainer Ulli Finger gemeinsam gespielt. Ich hoffe daß ich das soweit richtig in Erinnerung habe. Auf jeden Fall waren wir in derselben Vereins-Familie und das war gut so.
    Unvergessen die schönen Abende mit seinen und den anderen Eltern im Hühnerstall. Hier bin ich wieder ganz sicher.

    Seit ich von Volkers Erkrankung weiß mache ich darüber Gedanken. Vielleicht weil mein Vater im Jahre 1992 die exakt gleiche Erkrankung diagnostiziert bekam. Damals war die Krankheit noch weitesgehend unerforscht. Die Ärzte „dokterten“ im Nebel herum. Erst hieß es, als der linke Arm und dann das linke Bein lahm wurden, es sei wohl ein Schlaganfall gewesen. Daraufhin ging es auf der rechten Seite weiter. Die Ärzte nahmen Blutproben, machten Tests und zogen Nervenwasser. Bis zur tatsächlichen Diagnose verging 1 ganzes langes Jahr! Die Wochen und Monate gingen ins Land, mein Papa kämpfte und gab niemals auf – so wie es Linde heute auch nicht macht. Aber die Krankheit zehrte extrem und nach +- 2 Jahren bekam er eine Lungenentzündung mit Todesfolge.

    Ich bewunderte immer seinen verbliebenen Humor, seine Tapferkeit und seinen eisernen Willen. Und genauso bewundere ich Volker heute. Irgendwie sind da natürlich und zwangsläufig Parallelen.
    Als mein Vater krank wurde nahmen viele, ja fast alle Menschen, Abstand von ihm.
    So wie es Linde geschrieben hat ist es tatsächlich: die Leute, zumindest viele davon, nehmen Abstand. Ich kann das nicht verstehen. Und kann es irgendwie auch nicht akzeptieren.

    Was mich in diesem Falle eher ärgert, denn eine kurze WhatsApp oder eine mail ist doch heute für jeden machbar. Das sieht Volker wieder einmal anders. Als ich ihn vor 2 Wochen besuchte erzählte er über den Rücklauf, der ihn erreicht hat. Was ich eher als „zu wenig“ wahrnahm war ihm sehr wertvoll und er betrachtete es als viel. Ok dachte ich und überlegte. Er teilte mir seine Sichtweise mit. Er versuchte es aber nicht als Korrektur seiner Meinung gegenüber meiner darzustellen, sondern „setzte mir seine Brille auf“. Und genau das kann er: seine Sichtweise unaufdringlich und ohne jegliche Art von Druck oder Besserwisserei vermitteln.

    Die Zeit geht in´s Land und ich weiss jetzt nach dem Besuch bei Volker, daß es viele Dinge gibt die eigentlich Priorität haben sollten. Aber unser Leben, zumindest meines, läßt das irgendwie nicht zu.

    Geschäft, Familie, Kinder, Vereinsleben – alles fordert zeitlichen und nervlichen Tribut. Man macht sich viel zu wenig Gedanken über sich selbst, seine Gesundheit und/oder sein eigentliches Wesen. Das habe ich nach dem Besuch bei Volker begriffen und ich glaube er hat mir eine „unsichtbare 1:1-Kopie seiner Brille“ mitgeben und ich versuche nun, öfter einmal dadurch zu linsen um ein paar Dinge zu ändern und machen, wie er sie machen würde.

    Bei all´ dem Positiven was Du lieber Volker mir mitgeben hast muß ich Dir trotzdem sagen dürfen, daß ich sehr traurig bin im Bezug auf dem, was Dir widerfährt. Keiner kann das nachvollziehen denke ich. Ich habe mega-großen Respekt vor Deiner Art damit umzugehen und vor Deinem Willen alles zu geben und weiter nach vorne zu sehen. Du siehst immer die Lösung, nicht das Problem. Das finde ich einfach unglaublich.

    Ich möchte auch an dieser Stelle kurz erwähnen, daß ich den Einsatz von Dir, lieber Peter Kosel, wahnsinnig toll finde – einen solchen Freund kann sich jeder nur wünschen!

    Ich weiß nun nicht mehr was ich noch schreiben könnte. Es ist alles ziemlich viel.

    Irgendwie bin ich nun etwas durcheinander.

    Nur das Beste für Dich Volker – ich melde mich bald wieder!

    • Peter Kosel - 30. August 2017 at 7:38 Reply

      Lieber Hansi, Danke für so viel Herz und Einblick in Deine Welt. Volker sagt zu mir immer 2 Dinge:

      weg mit den Erwartungen – die verkomplizieren vieles. Wir erwarten von unseren Mitmenschen zu viel. Können wir selbst die Erwartungen erfüllen?

      Alles kein Zufall! Damit ist auch Volkers Herausforderung gemeint. Was er und die Situation auslöst hat so viel positive Energie. Ganz philosophisch: wollen wir da wirklich von Krankheit sprechen und nach dem Warum fragen? Volker gibt die Antworten;-)

  25. Thomas Hild - 30. August 2017 at 7:08 Reply

    Hi Volker, ich bin tief beeindruckt von deinem Engagement und deinem Willen! Wahnsinnig tolle Projektidee, man spürt förmlich, wie du dahinter stehst. Die Augen lodern – toll! Dein größter (nicht nur Eishockey) Fan! Ganz Liebe Grüße Thomas

  26. Gisela Gerstner - 31. August 2017 at 10:02 Reply

    Hallo lieber Volker, hier meldet sich die „Mudda“ von Knuth. Knuth hat schon viel von dir erzählt, aber nur Gutes.
    Und so soll es auch bleiben. Für mich bist du ein Held. Ich denke viel an dich und wünsche dir von ganzem Herzen alles alles Gute und deine Ideen sollen nicht enden. Volker ich als ältere Mudda habe jetzt weniger Feuer im Hintern als früher.
    … und wirft der Arsch auch Falten, wir bleiben doch die Alten.
    Nochmals ganz liebe Grüße, alles Gute, Gisela

    • Peter Kosel - 3. September 2017 at 10:59 Reply

      Sendet die Mudda ist alles in #Buddha:-) Wenn sich das Feuer vom faltigen Arsch in einen etwas ruhigeren Geist verlegt ist das doch ne saubere Sache Frau Gerstner. So schön, dass Sie hier ein Statement abgeben. Ob wir jedoch die Alten bleiben sollten wage ich, gerade hier und jetzt, zu hinterfragen auch wenn ich natürlich genau weiss wie Sie das gemeint haben kann ich mir diesen Spruch, im Sinne der Sache, nicht verklemmen:
      neue Türen – neue Wege schärfen unsere Seelensäge. In diesem Sinne: schönen Sonntag:-))

  27. Nadja Eisnecker - 31. August 2017 at 21:02 Reply

    Hello again 😊

    Schön, weiterhin von Volker und Peter und deren Wegbegleiter zu „hören“.

    Ich hatte ja, dank Peter, zu Linde Kontakt aufgenommen, ua mit der Absicht ihn/dich zu besuchen.
    Da Hubsi das mitbekommen hat, bot er mir sogar an, dass ich mal mitfahren könnte. Da kommen Erinnerung an viiieeele Auswärtsfahrten der 80er und 90er Jahre hoch 😊😉
    Leider ist es mir momentan partout nicht gestattet die Reha mal bereits gegen 11 oder 12 Uhr zu verlassen.
    Tja, so ist das, wenn „man“ nicht mehr wie automatisch funktioniert und auf Hilfe und Unterstützung angewiesen ist. Mit der Bitte um Unterstützung und Hilfestellungen um „LEBENsfähig“ zu sein habe ich auch etliche Freiheiten und Entscheidungsgewalt abgegeben. Uiuiui…
    Ich hoffe dennoch, dass ich es bald schaffe dich, Linde, zu besuchen.

    Beim Stöbern rund um das Thema ALS fiel mir ein Buch von Mitch Albom auf. „Dienstags bei Morrie“, die Lehre eines Lebens. Wer es nicht kennt und bei all dem Fantasie-, Action-, Horror-und ähnlichem Wahn mal was „Echtes“ lesen mag…sehr empfehlenswert, wie ich finde.

    Bis bald,

    Nadja

    • Peter Kosel - 3. September 2017 at 10:47 Reply

      Danke Nadja für die Buchempfehlung! Ein gutes Buch zur rechten Zeit ist Gold wert:-) Schön, dass Du nach vorne schaust an Dir arbeitest und bald bei Volker sein wirst. Du schaffst das – 100%. Jedoch Eile mit Weile;-)

  28. Sascha Trivunov - 2. September 2017 at 19:23 Reply

    So, einfach mal machen.
    Hallo zusammen, mein Name ist Sascha, wohnhaft in Mannheim und möchte als Erstes mal meinen Dank an das „my free home“ Team aussprechen.

    Was ihr binnen kürzester Zeit auf die Beine gestellt habt, ist schon aller Ehren wert!
    Ich kann mir vorstellen, dass eure Vision immer größer wird und gute Menschen hinzukommen, die diese Hingabe an eure Sache zu schätzen wissen werden. Sei es als Betroffener, “ Helfer“ oder Sponsor.

    Wenn es eine Gemeinschaft gibt, dann immer im Rahmen von ehrlichen und aufrichtigen Unterhaltungen. Alles andere ist kostbare Zeitverschwendung!

    Das unser lieber Freund und langer Weggefährte „Linde“ dieses schwere Los angenommen hat, spricht für den Kämpfer und den in allen Teilen positiven Menschenfreund. Wenn man bei ihm am Bett sitzt und denkt, man müsste ihm gut zureden, merkt man erst wie weit er ist und das er komplett im Reinen mit sich ist. Diese blauen durchdringenden und glänzenden Augen öffnen dem Gegenüber die Türe zu einer Welt, in der man als „gesunder“ Mensch einfach durchgehen sollte. Es lohnt sich!!

    Über Vergangenes will ich an dieser Stelle gar nicht groß schreiben, jeder, der mit Linde seine Zeit verbringen konnte, trägt dies in seinem Herzen.

    Freue mich jetzt schon auf die nä Treffen 😉

    Liebe Grüße

    • Peter Kosel - 3. September 2017 at 10:39 Reply

      Lieber Sascha, Danke für den Volltreffer links oben ins Lattenkreuz zum Thema Vergangenheit, die aus uns gemacht hat was wir heute sind. Die Basis muss stimmen, klar. Doch ständig in der Vergangenheit zu schwelgen und alte Geschichten erzählen langweilt irgendwann. Das hat so einen Stammtischcharakter – ich schätze es daher, dass du das explizit ganz kurz gehalten hast. Was zählt ist das heute hier und jetzt – was machen wir gerade? Geniessen wir den Moment, hören wir unserem Gegenüber RICHTIG und aufmerksam zu oder bereiten wir gedanklich schon die nächste Antwort vor? Planen wir schon wieder das morgen und übermorgen? Volker hat mir persönlich ganz stark die Augen geöffnet. Weg mit den ollen Kamellen – heute jetzt im hier. Tag für Tag. Geniesen – achtsam sein.(was ist eigentlich mit dieser Achtsamkeit los – was soll das – überall hört man derzeit davon – sogar BOSCH trainiert das schon – HÄ? Wen es interessiert – guggst du hier) Da arbeite ich jeden Tag daran – sauschwer ist das, weil ich mir mal vor vielen Jahren eine ganz andere Agenda zurecht gelegt hatte: Speed, besser sein und grenzenlos statt Achtsamkeit…Veränderung im Kopf ist mindestens so brutal wie Krafttraining oder Diät. Gibt es keinen harten Grund muss der innere Schweinehund zu Höchstleistung auflaufen🐖🐕💪

  29. Werner - 8. September 2017 at 22:02 Reply

    Ich habe mich zwar schon eingetragen,verfolge den Blog aber weiterhin und finde es wunderbar wie die „Weggefährten“ und Freunde von Linde hier diesen einmaligen Menschen mir vielen Erlebnissen und Anekdoten erinnern, aber auch Mut zusprechen. Ich kann dies in vielen Momenten nachvollziehen die ich mit ihm hatte. Er ist so genial und ich hatte wie einige aus unserer gemeinsamen Technikerklasse auch mit dem Leben zu kämpfen. Ich durfte Panikattacken erleben über Monate die mich jedesmal an den rand des Verstandes brachten und mit Todesangst einher gingen. Auch da fragt man sich warum und wieso ich, was mache ich falsch, was ist der Grund…man checkt seine Seele und man geht von Pontius zu Pilatus, versucht sich an allen möglichen Alternativen wie ich auch hier entnehmen kann an den vielen gemeinsamen Weggefährten die ihn aus Kliniken etc kennenlernen durften. Auch ich habe alles ausporbiert und versucht um dankbarerweise über x Umwege an endlich kompetente und wohlgesonnene Menschen zu gelangen die mir mein heutiges Leben ohne grössere Probleme zu ermöglichen. Erschreckend wie stark diese Klasse anteilsmässig betroffen wurde von Krankheiten und Unfällen-aber ich glaube wenn man das hochrechnet und in seinem Freundes und Bekanntenkreis nachsieht-mal richtig hinsieht und nicht nur oberflächlich-entspricht das leider der normalen Quote. Man kann natürlich jammern und sich dem ergeben was einen selbst betrifft oder jemanden den man mag und liebt-aber es hilft einem nicht weiter. Wichtig ist den Moment zu geniessen und dankbar zu sein was man hat. Und was ist genialer als Freunde und Familie zu haben die in jedem noch so kleinen und eigentlich unwichtigen Moment für einen da ist. Weiss man es zu schätzen? Erst wenn man mal so richtig drinhängt in einem Problem. Fragen warum gerade ich etc stehen jedem zu der betroffen ist von einer Krankheit-aber man muss nach kurzer Schockzeit sehen wie es weitergehen kann und muss. Ja muss, denn es muss weitergehen und man muss die Zeit geniessen, das Leben mit allen Fasern und in allen Kleinigkeiten geniessen. Erinnern an das was war, ich erinnere an so viele Momente mit Linde, wie wir uns schlapp gelacht haben über Badesalz, auch beim Ausflug in der Hütte und und und. Und ich weiss dass Linde ein starker und genialer Kerl ist. Und ich das werde ich mir im herzen behalten und dankbar sein für jeden Moment. Er hat mich immer wieder angetrieben und motiviert-Linde war bei den Besten in der Klasse…auch wenn es einige gab die sich besser fühlten..lach-Linde du weisst wer gemeint ist. Aber ich bin ebenso begesistert über die vielen lieben Menschen die sich in dem Blog verewigen-dies ist nicht selbstverständlich und deshalb wunderbar-Linde das alles spricht für dich!!! Hab heute gelesen dass das erste Spiel meiner Ravensburg Towerstars gegen Bad Naheim geht-da denke ich direkt an dich mein Freund!! Allles Liebe!!!

    • Peter Kosel - 9. September 2017 at 12:11 Reply

      Lieber Werner, schön von Dir und den positiven Erlebnisen mit Volker zu hören. Sehr bewegend finde ich die Schilderung Deiner persönlichen Situation mit der Panik. Wie hast Du diese Herausforderung bewältigt? Wer und was hat Dir geholfen? Volker hat mir gerade letzte Wochen einen eindrücklichen Satz gesendet.

      Was sagst Du dazu:“Geh Du vor …“ sagte die Seele zum Körper“… auf mich hört er nicht, vielleicht hört er auf Dich.“
      „Ich werde krank werden, dann wird er Zeit für Dich haben“ sagte der Körper zur Seele. Quelle

      Siehst Du da ggf. einen Zusammenhang zu Deiner Situation damals oder denkst du eher Körper und Geist gehen eigene getrennte Wege? Bin gespannt!

  30. Werner - 10. September 2017 at 14:01 Reply

    Lieber Peter, Linde, gerne möchte ich auf deine Nachfrage bezüglich meiner Schilderungen eingehen. Und auf den Satz den Volker kreiert hat. Ich habe mir diesen sehr lange durchgelesen und versucht auf mich zu reflektieren.

    Ich habe das Gefühl gehabt in der schlimmsten Zeit, dass ich zweigeteilt bin-würde ja passen wie bei Volker-bin auch Zwilling vom Sternzeichen her und ich erlebe mich auch manchmal als Dr. Jeckyll und Mr Hide. Nicht dass ich liebenswert und jährzornig etc bin, nein ich beziehe das auf eine Zweiteilung im Körper selbst. Das Gehirn das rational arbeitet und der Körper an sich der funktioniert und einen seltenst im Stich lässt, solange er funktioniert ohne Krankheit etc. Bei mir hat das Gehirn, der Kopf, wie sich nach ewigen Untersuchungen herausgestellt hat, gegen den Körper gearbeitet. Bzw. dem Körper Signale gegeben hat die nicht der Realität entsprachen, Sprich Psychosomatisch. Es begann etwa mit 30 als ich erste unerklärliche Attacken bekommen habe-immer nachts aus dem Schlaf gerissen wenn man am wehrlosesten ist. Aufgewacht mit Herzrasen und Panik einen Infarkt oder was auch immer zu haben. Das erste Mal an einem Karnevalsfreitag-unvergesslich. Nachts gegen 3 obwohl ich nüchtern und völlig klar ins Bett ging. (Ich hasse Karneval etc) Ich versuchte, da allein lebend meinen Bruder zu erreichen der nicht ans Telefon ging. DRK kam nicht in Frage da ich der Meinung war das dauert zu lange. Wie ich über die Telefonabrechnung im Nachgang recherchieren konnte habe ich 1.20h versucht irgendjemanden zu erreichen, da wäre das DRK längst dagewesen. Erklärlich nur mit der Panik und dem wirklich schon entrückt sein…dann ins Auto und selbst ins Krankenhaus mit Vollgas. Da ich aber sicher war das ganze nicht zu überleben wurde ordnungsgemäss die Haustür und Garage abgeschlossen-als würde das eine Rolle spielen wenn man es nicht überlebt etc-völlig wirr. Mit Vollgas also ins Krankenhaus und mich im ganzen Ort verabschiedet geistig bei jedem Haus wo ich jemanden kannte und der Hoffnung durch die Polizei entdeckt zu werden-„dann gehts schneller mit Blaulicht“. Auto direkt vor den Eingang gestellt mit noch laufemden Motor und auf allen vieren wirklich in die Notaufnahme gerobbt und dort direkt auf die Liege, allle Geräte angeschlossen und den geschockten Ärzten erklärt was da abgeht. Die Herztonpropfen waren kaum zu halten weil mein Körper fast von der Liege hüpfte. Ich sah mich an der Decke hängend selbst dort liegen…unglaublich-genauso wie das Ergebnis-nichts, alles o.k. Erhöhter Puls, Panik, aber keine körperlichen Beschwerden. Also Beruhigungsmittel, über Nacht auf Beobachtung. Dies wiederholte sich die nächsten 4 Nächte 2 mal…jedesmal nichts zu finden. Dann Untersuchungen und Tests ohne Ende auf alles mögliche.
    Dann ein paar jahre Ruhe, dann wieder, wieder Ruhe etc. Dann war jahrelang nichts bis auf 2012, ebenfalls wieder zur Karnevalszeit. Wieder Panikattacken die heftigst waren und mit Todesangt ohne Ende einhergingen. Krankenhaus, Spezialisten, Untersuchungen von A wie Aids bis Z wie Zeckenbiss-wobei einer der Ärzte den ich heute noch hasse tatsächlich ganz klar Aids diagnostiziert hatte und mich in den Flur geschoben hat mit dieser Diagnose. Dann x Krankenhausaufenthalte bis 2013 die dann in 10 Wochen stationär in der Uniklinik Psychosomatik und Inneren geendet haben. Dadurch wurden allle körperlichen Beschwerden endlich als nicht existent erkannt und die Psyche als Ausschlaggebender Faktor erkannt. Dazu brauchte es aber neben meinem grossartigen Hausarzt, endlich vertrauensvolle und geniale Ärzte und Psychotherapeuten und eine mega Heilpraktikerin-die Odysee hatte glücklicherweise seither ein Ende. Dieser Aufenthalt hat wieder zu einem lebenswerten Leben geführt und ich habe seither fast durchgehend Ruhe vor meinem durch den Kopf fehlgeleiteten Kopf. Es wird mich nie ganz verlassen, denn in meinem Kopf scheint etwas zu sein was ich faktisch nicht unter Kontrolle habe. Der Kopf führt ein Eigenleben. Kann sein dass dies noch aus den Urzeiten der Menschheit stammt wie mir Therapeuten erklärt haben (Flucht vor Gefahren wenn z.B. der Tiger irgendwo an der Ecke steht-hört sich lächerlich an-ist aber laut fachleuten nach wie vor in unseren ach so modernen Köpfen und Gehirnen verankert)

    Deswegen glaube ich zwischenzeitlich dass der Kopf und Körper im Idealfall zusammen unser Dasein ermöglichen-im Problemfall aber auch durchaus gegeneinander arbeiten. ich musste es erleben. Das wiederum tolle daran ist, dass ich gelernt habe, dass man eben nicht „so schnell“ stirbt wie man allgemein annimmt. Man glaubt gar nicht was der Körper eines Menschen in der Lage ist auszuhalten wenn er gefordert ist. Ich musst/durfte das erleben und kann wirklich ein Lied davon singen, Blutdrücke die das vorstellbare sprengen, etc. Der Körper funktioniert trotzdem noch und lässt einen weitermachen. Sogar ordnungsgemäss Garagentore abschliessen obwohl man denkt es geht kaum noch geraudeaus zu laufen. Wie gesagt-dies nur wenn er im runden Zustand ist. Wenn er angegriffen ist oder wird sind das natürlich ganz andere Geschichten.

    Ich habe wirklich jahrelang gekämpft um jetzt sagen zu können, ich glaube ich hab es im Griff. Aber dazu braucht man viel Glück im richtigen Moment an gute und wichtige Personen zu kommen, Selbstbewusstein und ein unbedingter Glaube an sich. Wichtig ist auch, mal rechts und links zu schauen was es noch für Möglichkeiten gibt (Alternativen Heilmethoden die ich auch sehr in Anspruch genommen habe bis zum Gesundbeten)-aber nicht aus Panik jedes Angebot anzunehmen das man irgendwo hört. Aufpassen sich nicht zu verfranzen im Dickicht der Möglichkeiten und Einföüsse durch aussen. Sonst weiss man irgendwann gar nicht mehr was hinten und vorne ist-auchs elbst erlebt.
    Wichtig ist immer ein klarer und vernünftiger Kopf. Und ein familiäres und Freundes Umfeld das einen unterstützt.

    Ich wünsche uns allen einen traumhaften und gesunden Sonntag!

    Liebe Grüße und alles Liebe aus Biberach/Riß

    Werner

  31. Nadja Eisnecker - 13. September 2017 at 17:22 Reply

    Hallo Werner,
    diese jahre- und jahrzehntelangen Odysseen kenne auch ich leider nur zu gut. Es ist erstaunlich, was ein Körper leisten kann, wenn man längst glaubt, es geht nicht mehr…und wie lange er das auch noch schafft…unglaublich.
    Angstzustände, allerdings keine Todesangst, gehören (gefühlt) schon immer zu meinem Alltag.
    Wo hast du letzendlich Hilfe und Unterstützung bekommen, die du für dich nutzen und umsetzen konntest?
    Ich weiß nicht, ob das hier der richtige Rahmen dafür ist…falls nicht, sorry 😁
    Liebe Grüße aus Mannheim, an alle Mitleser und-schreiber
    von Nadja

  32. Werner - 13. September 2017 at 21:12 Reply

    Hallo Nadja,

    ich gehe recht offen mit dem Thema um, weswegen ich heir auch schreibe, denn ich habe es bis auf wenige Momente wo sich mein „Zwilling“ wieder mal mit leichten Attacken meldet super leben. Es ist eben so, dass ich gelernt habe, dass die Psyche, der Kopf, und der Körper getrennt sind. Im besten Falle sind sie im Einklang, dann läufst du auch rund und es kann einiges an gesundheitlichen Problemen kommen oder auch sonstige Dinge wie Job, Beziehung etc. Dein ganzer Körper trägt dich durch. Wenn du aber gestört bist in deinem Einklang mit dir, dann arbeiten da zwei unabhängige Systeme wie ich erfahren musste. Dann macht der Kopf dem Körper Dinge vor und sendet Signale die einfach nicht der Realiität entsprechen.

    Das war eben bei mir der Fall. ich hatte das Glück an der Uniklinik Ulm an einen für mich perfekten Doc zu kommen, der heute nicht umsonst Professor ist, leider nicht mehr in ulm und der mich an die ebenfalls dort neu errichtete Psychosomatik verwiesen hat. Da kam ich an die für mich weltbeste Therapeutin udn ein hervorragendes Team das dahinter stand und für weitere Aspekte super Arbeit geleistet hat. Meine Therapeutin hatte ich dankenswerterweise noch 2 Jahre nach dem 10 wöchigen Staionären Aufenthalt. Das alles zusammen hat mir mein Leben Gerettet-sonst wäre ich vielleicht irgendwann verrückt geworden oder Alki oder was auch immer. Dennn irgendein Ventil hätte es sicher gebraucht. Aber wie gesagt-ich hatte Glück. Ich sehe zwischen Kopf und Körper seit damals eine klare Trennung. Wobei ich mehr auf den Körper als auf den Kopf höre-auch bei Entscheidungen wo ich ebenfalls die Trennung spüren kann…

    Wichtig sind die richtigen Ansprechpartner zu suchen und zu finden-dauert manchmal ewig und man möchte verzweifeln-aber es gibt die „Engel“. Dazu noch Familie und Freunde die einen aufbauen und da sind wenn man sie braucht. Natürlich liegt es im Endeffekt an dir selbst …du musst selber dranbleiben-gebracht wird dir nichts.

    Ich habe das ganze bis auf minimale Attacken alle halbe Jahre die locker zu haendeln sind und die auch „normal“ sind…es steckt in einem-die Frage ist wie oft und wie heftig es immer wieder ausbricht-ich habe sehr viel Glück-es ist fast Ruhe-dafür bin ich mega dankbar.

    Lass dich nicht unterkriegen-alles wird gut-liebe Grüße Werner

  33. Fritz Schertel - 12. November 2017 at 10:08 Reply

    Hallo ich bin Fritz,
    Ich bin von mir zutiefst enttäuscht, da ich wegen meiner eigenen Diagnose die ich vor 1,5 Jahren bekam nicht die Kraft hatte Linde zu zusprachen. Vielmehr hätte er mir wohl zuversicht gegeben. Ich habe ihn auf Whats App.
    Linde und ich haben uns von Anfang an während unsere Ausbildung zum KFZ-Mechaniker super verstanden. Legendär sind die Mittagspausen die wir mit unseren Mopets/ Auto im Hühnerstall, beim Döner oder bei unseren Eltern verbrachten.
    Das absolute Highlight war das Konzert in Eppelheim von Cool and the Gang. Es vergeht keine Einspielung im Radio ect. ohne daran zu denken. Wo Linde war Party aber Zielstrebigkeit.
    Mir war es leider unmöglich ihn nicht so wie er war in Erinnerung zu behalten .
    Ich bitte um Entschuldigung.
    RIP

    • Peter Kosel - 12. November 2017 at 19:40 Reply

      Lieber Fritz
      So schön von Dir zu hören – verdammt lang her verdammt lang…;-)
      Bitte sei nicht enttäuscht von Dir Fritz – alles ist gut wie es ist und jeder kommt zu seiner Zeit. Jetzt bist Du da. Gut so. So hätte es Volker gesehen und gesagt. Und Du bist herzlich willkommen. Am 24.11.17 um 15.00 ist Volker Trauerfeier – 64342 Seeheim auf dem Waldfriedhof. Kannst Du dabei sein? Herzliche Grüsse sendet Dir Peter.

Leave a Reply

Your email address will not be published.

* Die Checkbox für die Zustimmung zur Speicherung ist nach DSGVO zwingend.

Ich stimme zu.